Wesermühle: Mit Shop und System für die Zukunft aufgestellt

Die Wesermühle hat im vergangenen Jahr auf sync4 und shopware umgestellt, um den Webshop mit Lexware warenwirtschaft verknüpfen zu können und so Synergien zu nutzen. Mit dem neuen System sieht sich das Unternehmen für das Wachstum der kommenden Jahre gut aufgestellt. […]

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„Durch die Umstellung auf sync4 sind Shop und System nun aktuell und sicher. Wir sind für die kommenden Jahre gut aufgestellt und haben Systeme von hoher Qualität.“

-Andreas Meyer, Geschäftsführer, Wesermühle

„Am Anfang haben wir Ölmühle gespielt und alle haben mitgespielt“, erinnert sich Andreas Meyer über die Anfänge seines Unternehmens vor acht Jahren. Der Gründer der Wesermühle ist Quereinsteiger. Biologie-Student, Baustoffhandel, Lehmofenbau. Der Schritt zur biologischen Ölproduktion war nicht logisch, aber es hat gepasst. „Inzwischen spielen wir nicht mehr, sondern machen das mit vollem Ernst.“

Das Unternehmen, das er mit seiner Frau zusammen aufgebaut hat, beschäftigt insgesamt sieben Mitarbeiter, die Gründer eingerechnet. Im niedersächsischen Langwedel produzieren sie Speiseöle aus kontrolliert biologischen Rohstoffen wie Senf, Schwarzkümmel, Kürbiskernen, Walnuss oder auch Leindotter, was Meyer als „die Wiederentdeckung der letzten Jahre“ bezeichnet.

Dabei gibt es das Öl aus dem Kreuzblütengewächs bereits seit der Bronzezeit. In Holland ist es unter dem Namen „Keltenöl“ bekannt.

Vorsichtige Schritte in die Digitalisierung

Der Webshop der Wesermühle ist bei weitem nicht so alt. „Wir sind beide keine Computer-Tüftler und waren bei den ersten Schritten in die Digitalisierung sehr vorsichtig“, sagt Meyer. Das hatte anfangs mit der Sorge zu tun, dass über einen Webshop mit Preisangaben die Vergleichbarkeit mit Supermärkten negativ zu Buche schlagen könnte.

Allerdings war die Forderung der Kunden immer präsent, die die Möglichkeit haben wollten, nicht nur auf den Wochenmärkten die Öle einkaufen zu können, sondern auch online. Drei Jahre nach ihrer Gründung bekam die Wesermühle deshalb ihren ersten Webshop, damals noch mit einem anderen System. Meyer war skeptisch, denn generell glaubt er, dass ein Webshop kein Allheilmittel ist. „Den Webshop zu haben, ist sicher nicht unwichtig, aber er muss auch gefunden werden.“ Er selbst setzt dabei nicht auf ein großes Marketing-Budget, sondern auf langsameres, aber nachhaltiges Wachstum, ganz im Sinne der Unternehmens-Philosophie.

Shop und System sind aktuell und sicher

2016 stellte Meyer um auf sync4 und ein Shop-System von shopware, da das alte System keine Verknüpfung mit Lexware warenwirtschaft hatte, die bei der Wesermühle bereits kurz nach der Gründung die buchhalterische Basis bildete. „Für mich bedeutet das Mehrarbeit“, sagt Meyer augenzwinkernd, da bei ihm nun Prozesse liegen, die vorher in der buchhalterischen Verantwortung seiner Frau lagen. Unterm Strich ist die Entlastung spürbar, und Meyer ist sehr zufrieden mit dem neuen System.

„Vom leichten Einbruch der Besucherzahlen, den jeder Website-Relaunch mit sich bringt, haben wir uns erholt und wachsen stetig“, sagt Meyer. Der positive Aspekt liegt auf der Hand: „Durch die Umstellung sind Shop und System nun aktuell und sicher. Wir sind für die kommenden Jahre gut aufgestellt und haben Systeme von hoher Qualität.“

Weiteres Wachstum mit dem Ohr beim Kunden

Qualität ist dabei ein Begriff, den Meyer nur mit Vorsicht in den Mund nimmt, denn der Gebrauch sei inflationär, was er an der eigenen Branche festmacht. „Im Supermarkt finden Sie derzeit überall Leinöl von hoher Qualität“, sagt Meyer. „Es kann gar nicht sein, dass plötzlich alle Öle hohe Qualität haben.“ Seine eigenen Öle sind nicht nur qualitativ extrem hochwertig, sondern zusätzlich auch noch aus Rohstoffen aus kontrolliert biologischem Anbau und, wo möglich, von regionalen Erzeugern.

Der Webshop ist nur ein Standbein der Wesermühle. Derzeit generiert er 15-20 Prozent des Umsatzes. Die anderen Vertriebskanäle sind Einzelhändler in ganz Deutschland und die Präsenz auf Wochen- und Eventmärkten, vornehmlich im norddeutschen Raum. Hier ist Meyer auch selbst unterwegs, denn er und seine Frau seien im positivsten Sinne Krämerseelen. Sie genießen den direkten Kontakt mit den vielen Stammkunden, den Ihnen die Wochenmärkte ermöglichen. „Hier bekommen wir schnelles, regelmäßiges und ehrliches Feedback“, sagt Meyer, Adjektive, die andere mit den Kommentar-Funktionen des Internet verbinden.

Auf den Webshop wird die Wesermühle aber auch in Zukunft setzen, wofür mit sync4 die Weichen gestellt sind. Meyer geht davon aus, dass der digitale Verkaufsstand in Zukunft stärker zum Umsatz des Unternehmens beitragen wird, da das Standbein Wochenmärkte nicht unendlich ausgebaut werden kann. Aber aufgeben wird er es nicht. Die Gespräche dort mit den Kunden sind von großer Bedeutung, und außerdem macht es ihm bei allem Ernst viel Spaß.

Kompakt: Wesermühle

Die Wesermühle aus dem niedersächsischen Langwedel produziert verschiedenste Speiseöle aus kontrolliert biologischen Rohstoffen und verkauft sie auf unterschiedlichen Vertriebswegen – vom Wochenmarkt bis zum Webshop. Die technologischen Komponenten dabei sind:

  • ERP-System: Lexware warenwirtschaft professional
  • Shopsystem: shopware
  • PIM: sync4

Branche: Handel
Segment: B2B/B2C
Land: Deutschland
Website: wesermuehle.com